Premiere feiert in diesem Jahr der große Themengartenwettbewerb von sechs Garten- und Landschaftsarchitekten aus der Region. Die Regularien – denkbar einfach: Die Planer gestalten in Halle 19 je einen Themengarten, einheitliches Motto: „Zauberhaft einfach, einfach zauberhaft“. Die Besucher entscheiden per Stimmzettel, wer das Thema am besten umgesetzt hat – und haben dabei die Chance, tolle Preise im Gesamtwert von mehreren tausend Euro zu gewinnen. Hauptpreis: Eine Garten-Lounge-Garnitur im Wert von 2000 Euro.
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Zauberhaft einfach – einfach zauberhaft – was bedeutet das Motto des Gartenwettbewerbs für Sie persönlich?
Reinhard Eidmann: „Einfach zauberhaft“ ist für uns eine schöne, kompakte Anlage, die durch die verwendeten Materialien Wasser, Licht und Gehölze überzeugt. Und „zauberhaft einfach“ sind solche Gärten, die für jeden gut zu realisieren und vor allem auch erschwinglich sind, ohne abgehobene Spielereien.
Wie wird Ihr Entwurf für den ABF-Gartenwettbewerb aussehen?
R.E.: Wir bilden eine realistische Terrassensituation mit Zugang zum Haus nach. Integriert wird ein Sichtschutz in verschiedenen Varianten, einmal in Form eines lichten Zauns aus Lärchenholz mit Metallpfosten und einmal aus natürlichen Gehölzen. Die Öffnung zum Garten erfolgt über eine große Treppe, zusätzlich wird aber auch eine Rampe zur barrierefreien Begehung angelegt. Die Flächen werden in verschiedene Natursteinbereiche gegliedert. Natürliche Höhenunterschiede werden mithilfe einer Lichtanlage in Szene gesetzt.
Als Sonnenschutz haben wir eine Pergola aus Douglasienholz mit dünnen, luftigen Elementen gewählt. Ein Hochbeet mit Gehölzen und eine integrierte Sitzbank laden zum Ausruhen ein. Wasserbecken mit Speier sorgen dazu für Bewegung und eine entspannende Geräuschkulisse.
Welche Eigenschaften machen einen Garten zum perfekten Garten?
R.E.: Ich höre im Zusammenhang mit dem „perfekten“ Garten immer wieder das Wort „pflegeleicht“ und das bei allen Altersgruppen. Und das A und O ist die Terrasse mit Sichtschutz. Wichtig ist aber auch, dass der Garten zum Haus passt.
Ist ein schöner Garten eine Frage der Größe?
R.E.: Auf keinen Fall. Es gibt auch idyllische Ecken, die dann schon ein Garten sind. Schwierig wird es nur, alles unterzubringen, was dem Kunden wirklich wichtig in seinem Garten ist.
Warum glauben Sie, wird Ihr Garten den Wettbewerb gewinnen?
R.E.: Wir werden einige Fans für unseren Gartenentwurf gewinnen, die die Kompaktheit der Anlage schätzen. Entscheidend ist, dass die wichtigen, belebenden Elemente untergebracht sind. Und das Praktische wird überzeugen, es muss nicht erst gerückt werden, bevor man sich niederlassen kann.
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Zauberhaft einfach – einfach zauberhaft – was bedeutet das Motto des Gartenwettbewerbs für Sie persönlich?
Karsten Steckhan: Mit diesem Motto beschäftigen wir uns Tag für Tag, denn das ist auch das Thema unserer asiatischen Gärten. Wir schaffen mit wenigen, einfachen Ausstattungselementen eine faszinierende Gestaltung mit emotionaler Wirkung.
Wie wird Ihr Entwurf für den ABF-Gartenwettbewerb aussehen?
K.S.: Im Grunde genommen wird es ein Zen-Garten werden, von dem verschiedene Bereiche ausgehen: Steinsetzungen mit einzelnen Felsen, Flächen mit Azaleen, Bambus und Moos. Das Entrée wird ein Bambustor sein, quasi der Bilderrahmen, durch den man das Garten-„Bild“ betrachten kann. Mit jedem Schritt, den man weiter in den Garten geht, ergibt sich ein neues, eigenes Bild. Ein Sitzplatz lädt zum Verweilen und Meditieren ein. Ein Bambushain entführt den Betrachter in die Exotik Asiens. Am Ende begrenzt ein formaler asiatischer Teich mit Wasserspielen unseren Garten.
Welche Eigenschaften machen einen Garten zum perfekten Garten?
K.S.: Man muss sich in einem Garten wohl fühlen und ihn als Wohnraum empfinden. Perfekt ist ein Garten, der auf die Wünsche des Besitzers zugeschnitten ist und der auch genutzt wird – egal wofür und wie.
Für mich persönlich ist das durchaus ein japanischer Garten, ein Betrachtungsgarten, in dem man immer wieder neue Aspekte entdecken kann.
Ist ein schöner Garten eine Frage der Größe?
K.S.: Nein, überhaupt nicht. Typisch für die japanische Gartenkunst ist die geringe Fläche. Aufgrund der traditionellen, räumlichen Enge stehen in Japan eher zwei als 2000 Quadratmeter zur Verfügung. Je kleiner der Garten, desto spannender ist es, etwas daraus zu machen.
Warum glauben Sie, wird Ihr Garten den Wettbewerb gewinnen?
K.S.: Wir gehen nicht unbedingt davon aus, dass wir mit unserem Entwurf gewinnen. Unsere gestalteten Gärten sprechen stets nur einen kleinen Kreis von Gartenfreunden an. Wer allerdings auf gleicher Wellenlänge mit uns liegt, für den wird unser Garten ein wunderbares Erlebnis sein.
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Zauberhaft einfach – einfach zauberhaft – was bedeutet das Motto des Gartenwettbewerbs für Sie persönlich?
Isabell Stannek: Wir finden uns und unsere Arbeit in diesem Motto wieder, vor allem im Privatkundenbereich. Ein Garten kann schon mit wenigen, kleinen stilistischen Mitteln um einiges aufgewertet werden. Einfaches kann oft mehr sein.
Wie wird Ihr Entwurf für den ABF-Gartenwettbewerb aussehen?
I.S: Unser Entwurf basiert auf Yin und Yang: Die linke Seite steht für das Natürliche und beinhaltet einen geschwungenen Weg aus Bangkirai-Holz, der zum Mittelpunkt des Standes führt. An den Weg angrenzend ist der Lounge-Bereich mit Sonnensegel zu finden. Warme, helle Farben bestimmen das Bild. Das Highlight bildet ein halbmondförmiger Teich, über den ein Bangkirai-Steg führt. Eingefasst wird der Teich von einer Pflanzfläche mit Moosen, Farnen und Gräsern. Eingelassene Lichtpunkte setzen Akzente. Die rechte, dunklere Seite steht für das Künstliche und wird mit artifiziell anmutenden Materialien und harten Formen interpretiert. Die Diabas-Schotterfläche wird von zwei verschiedenartigen Wegen durchzogen. Wasserspiele, Findlinge, farblich aufeinander abgestimmte Gräser, ein Bambushain und eine Sitzecke komplettieren diese Seite.
Den Mittelpunkt bildet ein rundes Bangkirai-Holzdeck mit einem zentralen Wasserspiel. Hier treffen die verschiedenen Materialien aufeinander.
Welche Eigenschaften machen einen Garten zum perfekten Garten?
I.S: Ein Garten soll Wohlfühlcharakter besitzen, den Gartenbesitzer nicht finanziell überfordern und in Abhängigkeit vom Alter des Besitzers ggf. barrierefrei konzipiert sein. Ebenfalls muss die Pflege zu bewältigen sein und nicht zuletzt soll der Garten zum Menschen, zum Haus und auch zum Umfeld passen.
Ist ein schöner Garten eine Frage der Größe?
I.S: Nein, auch ein kleiner Garten kann sich zu einer grünen Oase entwickeln. Hierbei können verschiedenste Stilmittel und auch der Einsatz von Lichttechnik sehr viel leisten.
Warum glauben Sie, wird Ihr Garten den Wettbewerb gewinnen?
I.S: Unser Entwurf ist dicht am Kunden, das ist schließlich auch die Philosophie von florus. Der Kunde kann sich sowohl geschmacklich als auch finanziell in unserem Entwurf wieder finden.
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Zauberhaft einfach – einfach zauberhaft – was bedeutet das Motto des Gartenwettbewerbs für Sie persönlich?
Maximilian Holzhausen: Wir interpretieren das Thema „Zauberhaft einfach – einfach zauberhaft“ ganz frei und haben uns für einen sehr modernen, betont schlichten Garten entschieden.
Wie wird Ihr Entwurf für den ABF-Gartenwettbewerb aussehen?
M.H.: Wir setzen auf neue, moderne Materialien wie großformatige Betonplatten mit besonderer Oberfläche die durch Holzflächen aufgelockert werden. Verwendet wird allerdings kein Naturholz sondern eine Kunststoffholzgemisch. Der Vorteil: Diese Dielen bleiben in Form und behalten ihr Aussehen. Zudem wird auch hier eine außergewöhnliche Oberflächenprofilierung vorgestellt.
Eine Holzpergola mit eingewebten Sonnensegelbahnen rundet diesen Bereich ab. Akzente setzen flache Wasserbecken mit Kies und großen anthrazit-bläulichen Diabassteinen aus dem Harz. Eibenhecken werden gläserne Standgrenzen durchbrechen. Ebenfalls werden Gabionen mit kontrastierenden weiß- grauen Natursteinen den Stand einrahmen. Metallpfosten mit Bannern, die Garten-Impressionen widerspiegeln, steuern die Bewegungsströme. Wir werden darüber hinaus auf Barrierefreiheit achten, so dass unser Entwurf auch über eine Rampe erreichbar sein wird. In jedem Fall wird es ein außergewöhnlicher Garten sein, der die Kreativität der Besucher ansprechen wird.
Welche Eigenschaften machen einen Garten zum perfekten Garten?
M.H.: Ein Garten muss in erster Linie zum Eigentümer, Bewohner und Nutzer passen und richtet sich so nur nach den individuellen Wünschen. Also ist Perfektion immer ein subjektiver Eindruck.
Ist ein schöner Garten eine Frage der Größe?
M.H.: Nein, überhaupt nicht. Größe ist nicht entscheidend. Viel mehr kommt es auf die Gestaltungsdetails und den Nutzungsaspekt an. Auch hier gilt stets die Individualität jeder Idee passgenau und fachgerecht zu ermöglichen.
Warum glauben Sie, wird Ihr Garten den Wettbewerb gewinnen?
M.H.: Wir sind überzeugt, dass wir ein interessantes und modernes Konzept präsentieren. Allerdings muss man bei unserem Entwurf das Moderne mögen und das hängt wiederum vom Geschmack des Publikums ab.
Werner Garten- und Landschaftsbau... das ganze Interview lesen
Zauberhaft einfach – einfach zauberhaft – was bedeutet das Motto des Gartenwettbewerbs für Sie persönlich?
Falko Werner: Für mich bedeutet das Motto, dass einfache Dinge auch zauberhaft sein können. Es muss nicht immer ein High-End-Garten sein. Manchmal ist weniger mehr. Stimmig muss die Materialauswahl in den Gärten sein und die Liebe zum Detail erkennbar bleiben.
Wie wird Ihr Entwurf für den ABF-Gartenwettbewerb aussehen?
F.W.: Wir werden einen kleinen Schwimmteich aufbauen, kombiniert mit Natursteinmaterialien. Die Natursteine werden in Mauern und Bodenbelägen verarbeitet. Selbstverständlich werden aber auch Pflanzen zur Gestaltung beitragen. Dem Entwurf eine einfache Formel zugrunde: Wasser + Stein + Pflanze = Wohlfühloase.
Welche Eigenschaften machen einen Garten zum perfekten Garten?
F.W.: Drei Dinge müssen in einem Garten kombiniert werden, um ihn zum perfekten Garten zu machen: der Wohlfühlfaktor, die Nutzbarkeit und geringer Arbeitsaufwand. Der Gartenbesitzer muss sich in seinem Garten wohlfühlen, er muss ihn optimal nutzen können und er darf nicht zum Sklaven seines Gartens werden.
Ist ein schöner Garten eine Frage der Größe?
F.W.: Kleinste Gärten sind genauso wie große Gärten prima zu gestalten. Hier ist nur ein bisschen mehr Geschick vonnöten. Die Fläche muss optimal aufgeteilt werden und es ist weniger Platz vorhanden, um die vielen Wünsche, die die Kunden oft haben, optimal einzubringen.
Warum glauben Sie, wird Ihr Garten den Wettbewerb gewinnen?
F.W.: Es entspricht nicht meiner Mentalität von uns zu behaupten, die Besten zu sein. Der, der den Nerv der Kunden am besten trifft, wird der Sieger sein.
Jöhrens Gartenideen... das ganze Interview lesen
Zauberhaft einfach – einfach zauberhaft – was bedeutet das Motto des Gartenwettbewerbs für Sie persönlich?
Dirk Jöhrens: Ein zauberhafter Garten ist für mich – natürlich neben der im wahrsten Sinne „zauberhaften“ Gestaltung – ein solcher Garten, der auch erleb- und nutzbar bleibt. Und das heißt beispielsweise auch mit Essbarem, beispielsweise mit Beeren und Kräutern, die dazugehören.
Wie wird Ihr Entwurf für den ABF-Gartenwettbewerb aussehen?
D.J.: Unser Motto lautet „Modern meets Classic“. Auf einer Fläche werden wir zwei Gärten anlegen, die durch einen Bachlauf getrennt, aber durch eine Brücke verbunden sind.
Der klassische Garten wird geschwungene Linien beinhalten und mit warmem, gelblichen Sandstein bestückt. Große Findlinge setzen Akzente.
Der moderne Garten zeichnet sich dagegen durch gerade Linien aus, setzt auf grau-blaue Natursteine und Glas.
Wir wollen die unterschiedlichen Charaktere von Materialien sichtbar und erlebbar machen. So zeigen wir beispielsweise auch, wie unterschiedlich gesägte und gespaltene Natursteine wirken.
Welche Eigenschaften machen einen Garten zum perfekten Garten?
D.J.: Man kommt in den Garten. Man fühlt sich darin wohl. Das ist das ganze Geheimnis eines perfekten Gartens. Dass sich aber jeder in einem anderen Garten wohlfühlt, versteht sich von selbst. Der eine mag es romantisch, der nächste puristisch – den individuellen Garten für den Menschen zu schaffen, ist unsere Aufgabe und unser Anliegen.
Ist ein schöner Garten eine Frage der Größe?
D.J.: Nein, absolut nicht. Jeder Garten lässt sich groß zaubern, mit bestimmten Gestaltungselementen lassen sich die tollsten Effekte erzielen.
Warum glauben Sie, wird Ihr Garten den Wettbewerb gewinnen?
D.J.: Ich denke, wir haben ganz gute Chancen, weil wir verschiedene Möglichkeiten und Stilrichtungen zeigen, durch die sich die Besucher angesprochen fühlen.