ABF im Wandel

Norddeutschlands größte Freizeit- und Erlebnismesse orientiert sich immer wieder an neuen Trends

Die ABF wurde 1978 von Fachausstellungen Heckmann ins Leben gerufen. „Winter ade“ hieß es, „wir machen Lust auf den Frühling und vielseitiges Freizeitvergnügen“. Aktuelle Trends bei Auto, Wassersport, Caravan, Camping oder Garten standen ganz obenan. In vier Hallen präsentierten sich damals rund 200 Aussteller. Auf Anhieb kamen 42000 Besucher. Schon da waren der ADAC Niedersachsen und der Deutsche Camping Club, Landesverband Niedersachsen, als aktive Partner und ideelle Träger beteiligt.

 

Im Lauf der Jahrzehnte haben sich nicht nur manche Inhalte gewandelt, sondern auch der Name. Sie heißt jetzt „AB (in den) F(rühling)“. Neben den inhaltlichen „Säulen“ Autosalon, Caravan & Camping, Garten, Touristik, Freizeit und Hobby kam als feste Größe die „bauen & wohnen“ hinzu.

Noch in den 80er und 90er Jahren spielte der Wassersport eine große Rolle, der heute nur noch gering vertreten ist. Denn nicht nur wirtschaftliche Strukturen verändern sich, sondern auch das Freizeit– und Erholungsbild einer Gesellschaft. Wenn eine Messe am Puls der Zeit bleiben will, muss sie sich von Altem trennen, neue Trends aufspüren und fürs Publikum erlebbar inszenieren. Die ABF hat sich immer wieder zu neuen Ufern aufgemacht, neue Themen hinzugefügt, abwechslungs-reiche Programme und Sonderthemen inszeniert. Bei „Sport+fun“ gingen 1996 und 1997 fast 4000 Aktive des Landessportbundes Niedersachsen auf die Aktionsflächen, um Besucher für den aktiven Sport zu begeistern. Mit „Skate 'n more“ wurde 1998 Deutschlands größtes Trend-Sport-Event organisiert. Auf der ABF konnte man Skipisten oder Halfpipes ausprobieren, Kletterwände oder Hochseilgärten testen, bei Beachvolleyball, Street-Hockey oder Futsal mitspielen.

Bereits im dritten Jahr ihres Bestehens hatte sich die ABF bereits auf fünf Hallen und 55000 Quadratmeter Ausstellungsfläche vergrößert. Als kleines Pflänzchen begann der Touristik-Bereich zu sprießen, der - über die Jahre gehegt und gepflegt – sich zu einer festen Größe entwickelte. Fremdenverkehrsämter konnten als Partner gewonnen werden, die sich an Sonderschauen beteiligten. 1995 stellten die ABF-Macher die USA mit dem Titel „Amerika, Amerika“ in den Mittelpunkt. Nach neun Tagen zählte man 163000 Besucher. Absoluter Rekord! Heute lädt die ABF all diejenigen, die sich für Urlaubsziele nah und fern interessieren, unter dem zugkräftigen Titel „ReiseZeit“ ein. Auf Wunsch der Aussteller wurde die Touristiksparte auf drei Tage verkürzt.

Immer mehr Besucher interessierten sich im Lauf der ABF-Jahre für das Garten-Thema. So kreierte man ein Garten-Event der Extraklasse. Seitdem bringen bei Garten&Ambiente Gartenarchitekten, Landschaftsgestalter oder Gartenbaubetriebe mit ihren Showgärten Stil und Flair in die Messehallen. Ob Wellness-, Romantik- oder Genießergarten – Trends und Inspirationen fürs frische Grün nimmt jeder gern mit nach Hause. Nicht zuletzt laden schon seit Jahren die Hannoverschen Kleingärtner auf ihren Stand ein, wo man gärtnerisches Wissen und Tipps kostenlos erhält.

 

Seit 2006 gehört zum ABF-Programm die Heimtiermesse. Rund 160 Aussteller auf 15000 qm Ausstellungsfläche zeigen alles rund um Hund, Katze, Maus und Fisch.

Die ABF hat sich zu Norddeutschlands größter Freizeit- und Einkaufsmesse gemausert, die nunmehr mit 900 Ausstellern aus 15 Nationen, mit 96000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und fast 140000 Besuchern punkten kann.

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